„Lernen ist wie Netze spinnen.“
Rolf Robischon

Lernen

Die Ansprüche an schulisches Lernen unterliegen einem rasanten Wandel. Die Bedingungen und Erwartungen der Gesellschaft und Wirtschaft haben sich verändert.

Zudem weiß man heute, dank jahrelanger Forschung, wesentlich mehr darüber, wie Lernen funktioniert. Lernen als Wissenskonstruktion löst das bisher gängige Konzept vom Lernen als Informationsverarbeitung ab. Lernen bedeutet, seine Fühler ausstrecken, beobachten, Informationen suchen und vergleichen, Verbindungen herstellen, neues Wissen an vorhandenes „andocken“ – bildlich ein Netz spinnen.

Deshalb darf heute nicht mehr das Auswendiglernen im Vordergrund stehen, sondern die Entwicklung von Kompetenzen – Lernkompetenz, Selbstkompetenz und Sozialkompetenz.

Das bedeutet für uns, wir wollen den Kindern helfen, ihr Lernen selbst erfolgreich zu gestalten und auch eigene Lernwege zu gehen. Das wird unter anderem durch individuelle Ziele und individuelle Verbindlichkeiten erreicht.

Wir stellen das selbstkompetente Lernen ins Zentrum. Lernen und Verstehen kann der Mensch nur selbst. Dabei brauchen Schüler natürlich Unterstützung – Hilfe zur Selbsthilfe. Wir geben ihnen deshalb Lerntechniken und Strategien in die Hand, mit denen sie Informationen beschaffen, aber auch verarbeiten, strukturieren und präsentieren können.

Wichtig ist uns zudem, dass Schüler lernen, konstruktiv mit Schwierigkeiten und Widerständen umzugehen. Es geht im Leben nun mal nicht alles von selbst. Fehler machen ist nicht schlimm! Fehler können in Wissen verwandelt werden, sie sind Lernchancen.