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Die FKÖ (Freikirchen in Österreich)

entstand durch den Zusammenschluss von 5 Bünden freikirchlicher Gemeinden: der Baptisten, Evangelikalen, Elaia Christengemeinden, Freien Christengemeinden und der Mennoniten.

Seit 26.8.2013 ist die FKÖ staatlich anerkannte Religionsgemeinschaft.

Glaubensgrundlagen der FKÖ

Die „Freikirchen in Österreich“ und ihre Mitglieder bekennen sich zu Jesus Christus als Herrn und Erlöser der Welt, wie dies die Bibel darlegt. Sie anerkennen, dass die Bibel göttlich inspiriert ist und daher die Grundlage und Autorität in allen Fragen des Glaubens, Denkens und Handelns.

Sie verstehen sich zu allen Christinnen und Christen weltweit als zugehörig und sehen sich im Apostolischen Glaubensbekenntnis mit diesen verbunden.

Historie der FKÖ

Die 5 Bünde freikirchlicher Gemeinden sehen ihren Ursprung in der Reformation, in der eine radikale Neubesinnung auf die Bibel als verbindliche Glaubensgrundlage erfolgte, was zur Entstehung neuer Glaubensgemeinschaften führte, die unter der Bezeichnung ‘Protestanten’ zusammengefasst werden können.

Die konsequenteste Gruppe war die der Täufer, die die freie Glaubensentscheidung des Einzelnen statt der Säuglingstaufe als Beginn des Glaubensweges sieht. Ebenso forderten sie die Trennung von Kirche und Staat und lehnten die Teilnahme am Kriegsdienst ab.

Dadurch kamen sie in heftigen Konflikt mit der damals in engster Verbindung regierenden Staatsmacht und der katholischen Kirche. Es folgten Jahrhunderte der Ächtung, Vertreibung und Ausrottung.

Im 19. und vor allem 20. Jahrhundert kamen Vertreter dieser Glaubensrichtung als Missionare aus England und den USA wieder nach Europa zurück.

Durch die historische Aufarbeitung des Schicksals dieses 3. Flügels der Reformation ab den 1970er Jahren wurde Licht in dieses dunkle Kapitel europäischer Kirchengeschichte gebracht.

Mit der Anerkennung als Religionsgemeinschaft wurde ein Schlussstrich unter die bisherige Ausgrenzung gesetzt.